Dockville

Himmel über Wilhelmsburg

Stromausfälle, Soundprobleme, Essensstandsschlangen und der merkwürdig lahme Auftritt von MGMT – das alles konnte das Dockville nicht vermiesen. Die Atmosphäre auf der Elbinsel ist einfach zu nett … Strohballenstimmung, Schäfchenwolken über alten Speichern, verschlungene Wege, Holzhüttchen, sowas hab ich festivaltechnisch noch nicht erlebt.

Außerdem bin ich nach langer Ignoranz doch noch The Whitest Boy Alive verfallen, hab Metronomy als grandiose Liveband kennen gelernt und einsehen müssen, dass ich weder die Faszination von The Element Of Crime noch von Turbonegro je nachvollziehen können werde. Dieser Zug ist wohl abgefahren.

„Anklang“ fanden bei mir dafür die akustischen Kunstinstallationen wie die Soundwippe, die bei jedem Auftreffen Klänge erzeugte oder der ähnlich funktionierende Boxsack sowie ein großer Holzsynthesizer. So einen Boxsack, der mit der Stimme gewisser, nerviger Zeitgenossen redet und dann stöhnt, wenn ich zuschlage, hätt ich auch gern …

So nehm ich vielleicht kein Top-10-Konzerterlebnis vom Dockville mit – aber ein wohliges Gesamtgefühl und eine tolle Idee für zukünftigen Aggressionsabbau.

See you next year: Am 15. Oktober werden die ersten 1000 Wochenendtickets für 2010 für schlappe 29 Euro verkauft.

Und weil ich selber keine Fotos hab, empfehle ich das Foto- und Videotagebuch vom Hamburger Abendblatt.

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