Wow, wat ne Woche. It’s (not) a miracle we needed

Am Dienstag mit den tollen Grizzly Bear im Grünspan erst richtig in die Woche gestartet. Eigentlich ein guter Start, aber …

Robert Enke setzt seinem Leben ein Ende, und das Trauerspiel der medialen Draufhalterei gipfelt in der fehlplatzierten Werbung auf der Mopotitelseite am Donnerstag. Und wer will das alles überhaupt lesen und sehen? Wie verzweifelt muss man sein, damit man so etwas braucht, um sich besser zu fühlen?!

Dann wiederum …
009_careforviennalogoDer Brandherd der besetzen Unis weitet sich aus, und unter dem schicken Namen „Care For Vienna“ ist ein Hilfsgütertransport der AStA Kiel am Mittwoch bei den Unis Linz, Salzburg und Wien angekommen. Mit lecker Bier, Knabbereien und Solidaritätsbekundungen mit den Forderungen nach Bildung statt Ausbildung, mehr Geld und Mitbestimmung für Unisund ein Überdenken der mörderischen Bachelor-Studienpläne.

Nach 21 Tagen besetzter Audimax in Wien ist der Zählerstand der besetzen Unis auf http://unsereuni.at/ auf 34 angewachsen.

Ebenfalls am 11. wird auch die Hamburger Universität besetzt. Tags darauf folgen die Forderungen des Plenums inklusive Solidaritätsbekundungen mit dem Netzwerk Recht auf Stadt.

Das hält wiederum am selben Abend eine Kundgebung vor geschätzt 400 Leuten in der Hamburger Innenstadt ab, und verkündet vor Ort die Nachricht, dass die Stadt das Gängeviertel von Investor Hanzevast zurück kaufen will. Etappensieg!?

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Aber, als Abschluss Gott sei Dank, wieder gänzlich unpolitisch: Das sagenhaft geile Konzert von Phoenix in den Docks. Von Lizstomania bis 1901 ganz am Ende einfach fantastisch. Nostalgie bei Too Young und Everything is Everything, zwischendurch Rock, Frickelei und Lichtershow. Schlagzeugssticks flogen durch die Luft. Thomas Mars stieg mehr als nur einmal ins Publikum. Erklomm eine Bar, ging zurück auf die Bühne und ließ die Massen hochstürmen. Auflösung, Auslöschung, Glückseligkeit.

Und Gott sei Dank nicht durch eine mitgebrachte Kamera abgelenkt gewesen.

Wenn das so weitergeht, dann erleben wir aber mal nen anderen Karneval. Oder Fasching, wie man bei mir in Österreich sagt.

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