Koksklo

Ich hab ja schon gehört, dass die Wiener Pratersauna ein Mekka für Kokser sei. Klar: Neuer Club mitten im Wiener Prater in einer alten Badeanstalt, mit Swimminpool und cooler Elektromucke, dass da auch mal ein Näschen gezogen wird, kann man sich schon denken. Aber diese Zelebrierung des Koksens ist schon einmalig (dämlich). Ich war letztens vor Ort. Koksen hab ich zwar niemanden gesehen, aber dafür war ich viel zu früh dran. Als die Party losging war ich nämlich schon wieder auf dem Heimweg, sozusagen. Aber die Indizien sieht man allerortens: Es fängt schon mal damit an, dass der Vorraum zum Klo eine eigene Bar und DJ-Beschallung hat, mit Rundbecken in der Mitte. Okay, das mag sich in einer Badeanstalt so anbieten. Aber dann: das „Respect the toilet“ und die verspiegelten Ablageflächen … zhhh. Wo man sonst in Clubs Flächen extra schräg macht, um den Konsum einzudämmen. Naja. Clubmäßig ist die Pratersauna trotzdem nicht zu verachten. Da könnten sich die Hamburger auch mal was einfallen lassen – wo hier guten Gewissens fast nur ins Uebel&Gefährlich gehen kann. Okay, und wahrscheinlich auch ins Ego, aber da hab ich es noch nicht hingeschafft. Aber das liegt vermutlich wiederum daran, dass in Hamburg alte Badeanstalten eher abgerissen werden, als zu Clubs umfunktioniert.

Das Wochenende möge kommen. So oder so.

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