Einmal Lesotho und zurück

Gerade sitze ich am Flughafen in Johannesburg, und ich bin verdammt müde. Und aufgedreht. Und traurig. Weil ich in der letzten Woche in Lesotho so viele kranke Menschen und arme Kinder gesehen habe. Auch ein bisschen glücklich, weil ich die Gelegenheit hatte, das alles zu sehen, bei Spreeblick darüber zu schreiben und weil es durchaus ein paar positive Dinge zu gab – wie gut die antiretrovirale Therapie gegen HIV anschlägt, wievielen Menschen schon geholfen wird, wieviele süße HIV-negative Babies von infizierten Müttern in meine Kamera gelächelt haben. Aber derselbe Mensch ist man wohl doch nicht ganz, wenn man zurückkommt. In einem Dorfklinik, die wir besucht haben, lag die HIV-Rate bei 50%. Das ist jede/r Zweite!!!

Es war gut, dass die anderen Blogger vor Ort und Marcela vom Global Fund alle so verdammt nett waren. Wenn man solche Erfahrungen gemeinsam macht, ein paar Tage lang, wächst man irgendwie schneller zusammen als sonst. Und ich glaube, ich kann auch sonst niemandem richtig erklären, wie es war, da zu sein.

Aber Bilder werde ich euch noch einige zeigen …

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