Don’t look back in anger

Oasis-Titel zu verwenden ist spätestens out seit Benjamin von Stuckrad-Barre uncool ist. Und außerdem geht es hier nicht darum, dass ich mein Leben in die Hände einer Rock’n’Roll-Band lege. Und auch nicht um ein Beziehungsende, sondern um einen Jobwechsel nach drei Jahren. Aber da manche mich durchaus als Workaholic bezeichnen würden, passt es schon auch ein bisschen. Wem bin ich in den letzten drei Jahren so viele Stunden gegenüber gesessen wie C? Wo hab ich soviel Zeit verbracht und so viel produziert, geblödelt und gegrantelt? Eben.

Natürlich fehlt dieser fiese Schmerz, wie wenn die Liebe geht. Es ist wohl doch eher so wie der letzte Schultag im Gymnasium – eine gemeinsame Zeit hört auf, es gibt Platz für Neues. Und im Gegensatz zum Abi konnte ich diesmal ja im Alleingang entscheiden, wann es soweit ist. Der Oasissong begleitete mich auch schon damals durch einige Abschiede, also bleibt das Zitat.

Aber eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, sondern nur ein paar visuelle Erinnerungen posten. Weil es schön war!

4 Antworten zu “Don’t look back in anger

  1. Und was machen wir jetzt? Ohne dich? Was sage ich denn nachher der neuen Praktikantin, wenn ich sie rumführe und wir an deinem Platz vorbei kommen? „Und hier … da sitzt niemand. Der Platz ist leer. Da fehlt auch niemand.“?

  2. Schnüff! Hatte vorhin richtig Herzschmerz, als ich durch die Bürotür gestapft bin und kein dialektgefärbter Wortschwall auf mich zukam😦 Hoffe, Du kommst ganz oft hier vorbei! Dös wär ursupa!

  3. Wie Falk immer sagt: Jeder ist ersetzbar. Und ich red doch gar nicht mehr im Dialekt!!! Und: Klar komm ich. Erstmal aber nirgends hin, leider. Ich arbeite im Moment vom Bett aus, so sieht’s aus. Scheiß Auswärtsfahrt.

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