24 Songs: Ping Ping – Lose Control

Ich hab das Wochenende teils mit Rezensionen schreiben verbracht. Und kann mich nach so vielen Jahren damit immer noch nicht ganz damit anfreunden. Ich mag es nicht, schlechte Newcomerbands auf den Tisch gelegt zu bekommen und dann mühsam irgendwas zu finden, was dennoch positiv sein könnte, weil wer stampft schon gerne die Ambitionen von Anfängern in Grund und Boden? Dann die Alben, die innerhalb ihres Genres ganz sicher zu den Guten gehören. Aber was, wenn man einfach keinen Instrumentalklezmerjazz in Neunminutensonglänge mag? Oder bayerischen Poprock? Da muss man durch, klar. Aber leider überwiegen oft die mittelmäßigen, belanglosen Platten, vor allem wenn die eigenen Lieblingsbands nun mal schon von jemand anderem besprochen werden, der sich das nach jahrelanger Qual mit Nachwuchsmist auch sicher verdient hat. Aber worauf ich hier hinauswill: Umso schöner ist immer, die eine Perle unter den Säuen zu finden. Und diesmal waren das Ping Ping, ein Projekt von Hubert Mauracher und Loretta Who aus Österreich. Ihre charmanten, reduzierten Songs haben mich über diese Rezensionsrunde gerettet. Vielen Dank!

PING PING – Fly Butter Fly by Fabrique Records

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