Rewind & Fast Forward

Yuhuu, ein neues Jahr! Viele fanden 2010 fürchterlich. Ich nicht. Die Dinge bleiben in Bewegung, und das ist das Wichtigste. Gerade noch einen neuen Job bekommen. Der viel mehr ist als nur ein neuer Job. Angefangen „richtig“ zu fotografieren. Viele neue Bekanntschaften gefunden und die Internetsucht noch ausgebaut. Wobei zweiteres und letzteres in direktem Zusammenhang stehen. Social Web und so, es ist keine Lüge. Die ganz alten guten Freunde auch grade alle wieder getroffen. Manche Dinge sind noch mitten in der Veränderung, wohin es geht, steht in den Sternen. Es bleibt spannend. Aber weil mein Leben für mich wohl spannender ist als für euch, stehl ich jetzt das Schema vom Kollegen von der Bandschublade und füll die Liste aus, da kann man „querlesen“.

Zugenommen oder abgenommen? Sämtliche Muskeln vor dem Rechner verkümmern lassen und zugenommen. Bäh. Erster Vorsatz für 2011: Bewegung!
Haare länger oder kürzer? Gleich.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Immer noch halb blind.
Mehr ausgegeben oder weniger? Mehr. Wofür eigentlich? Ich habe angefangen, Taxi zu fahren.
Der hirnrissigste Plan? Ich mache zuwenige hirnrissige Pläne, merke ich gerade. Zweiter Vorsatz für 2011.
Die gefährlichste Unternehmung? Ohje, ähnlich wenig zu bieten wie bei den hirnrissigen Plänen. Eventuell Höhlenwandern in Laos. Oder Kajaken in Luang Prabang. Aber ich hatte ja eine Schwimmweste. Also richtig gefährlich war’s nun nicht. Ich weiß schon: Mit der motorisierten Rikscha in Halsbrechertempo durch das nächtliche Bangkok rasen.
Die teuerste Anschaffung? Pfff … traurig, aber wahr: Schuhe.
Das leckerste Essen? Mama ist unschlagbar😉
Das beeindruckendste Buch? Kristof Magnusson – Das war ich nicht
Der berührendste Film? Tatsächlich „A single Man“, gerade noch geschafft. Liebe, Sex, Tod, unschlagbare Kombi. Aber unbedingt erwähnt werden muss auch „Mad Men“, meine Serie des Jahres. Und angeblich schaue ich ja aus wie Peggy Olson.
Das beste Lied? Unmöglich zu beantworten. Gibt es für mich nicht. Es braucht für jede Stimmung mindestens eines. So nach dem Zufallsprinzip ausgewählt: Angus & Julia Stone „Yellow Brick Road“.
Tocotronic „Im Zweifel für den Zweifel“
und Broken Bells „The Ghost Inside“.


Die beste Platte? Auch hier, ich will mich nicht für eine entscheiden. Am öftesten gehört habe ich wohl Jamaica, aber da spielt vieles mit. Caribou mit „Swim“ und Rösingers „Songs of L. and Hate“. Arcade Fire „The Suburbs“ und Beach House „Teen Dream“. The National „High Violet“.
Das schönste Konzert? Oh, es waren wieder so viele. So viele gute. Aber überraschend, klein, anders, süß, berührend, komisch und traurig gleichzeitig war Perfume Genius in der Prinzenbar.

Die schönste Theatererfahrung? Haha, ich glaub ich war nur in Studio Brauns „Rust“.
Die interessanteste Ausstellung? Und so schlimm das klingt, ich glaub ich war dieses Jahr … naja, in Laos im Nationalmuseum aber sonst … auf gar keiner, richtigen, ähm … Vorsatz für 2011 Nummer drei🙂
Die meiste Zeit verbracht mit …? Ehrlich und kalt gesagt: mit diversen Rechnern. Sentimental und gefühlt gesagt: Mit diversen netten Menschen, meist – aber nicht nur – bei der Arbeit.
Die schönste Zeit verbracht mit …? Depends on the thing. Konzert- und ausgehtechnisch unterscheidet sich das von sonstigen Dingen. Könnte 2011 eindeutiger ausfallen.
Vorherrschendes Gefühl 2010?


2010 zum ersten Mal getan? Nach Afrika geflogen, Waisenhäuser besucht und darüber gebloggt. Und gekündigt.
2010 nach langer Zeit wieder getan? Tischtennis gespielt.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Hmmm. Medienkrise. Heilbronn kennen lernen. Mein erster Shitstorm.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Von mir selbst.
2010 war mit einem Wort…? Turbulent.

4 Antworten zu “Rewind & Fast Forward

  1. „DIE CD IST ZURZEIT AUSVERKAUFT – WIRD NACHGEPRESST“ soviel zu Songs Of L. And Hate zur Zeit bei Hanseplatte.de🙂
    Unwirkliches Paralleluniversum.
    Ich bin gespannt, auf welchen Konzerten wir uns 2011 über den Weg laufen werden. Die Situation, wie ich dich beim BerlinFestival erkannt habe, gehört jedenfalls zu meinen schrägsten (schönen) Momenten 2010.

  2. Haha, ja, ich kann mich grad nicht mehr erinnern, was ich genau verstanden habe … Wondercat oder so🙂 Aber es hat ja doch noch geklappt mit dem Erkennen, Haarfarbe sei Dank! Schönes neues.

  3. Pingback: Jahresrückblick 2010 « Bandschublade·

  4. Pingback: The Good, the Bad and the Future | Kommander Kaufmann·

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s