Sonntag

Etwas ruhig hier in letzter Zeit. Ich hätte erzählen können vom großartigen Efterklang-Konzert im Knust, und im gleichen Atemzug von den fast genauso großartigen Sessions dieser und anderer Bands auf 4AD. Oder vom wunderbaren Tidenhub, eine überaus inspirierende Veranstaltung, die in unseren Büroräumen stattfand. Erwähnenswert wäre auch, dass ich in der „familiärsten Agentur Deutschlands der Welt“ arbeite (Zitat @johnny_rainbow),
und zwar nicht nur deshalb. Habe ich nicht getan, nicht nur weil viel zu tun war, sondern weil es Wichtigeres gab, über das ich nicht schreibe.

Aber heute ist Sonntag. Und Sonntag Abend, da gab es in den letzten drei Jahren ein festes Ritual, wie der verbracht zu werden hat. Ein Ritual, das es nun so nicht mehr gibt. Das hinterlässt ein Loch. Einerseits. Andererseits gibt es Platz für einen neuen Sonntag Abend. Veränderung ist nie nur schlecht, immer auch gut. Immer will man das im entscheidenden Moment nicht einsehen, ich habe das Glück, dass ich es gerade tue, und so schaut nur ein Auge zurück auf den alten Sonntag, und eines lacht dem neuen entgegen. Der noch alle Möglichkeiten hat, sich zu wandeln und auszutoben, bis er irgendwann in langer Zeit vielleicht wieder ein Ritual sein eigen nennt. Wir werden sehen.

Und habe ich schon gesagt, wie großartig ich Yuck finde, die auch diesen Blogbeitrag mit dem schönen Song „Sunday“ unterlegen?

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