Einigeln

Es ist viel los. Die Gedanken in meinem Kopf umkreisen sich manchmal wie Kung-Fu-Kämpfer vor dem Angriff, manchmal ringen sie eine Weile miteinander, und ab und an bleibt sogar eine siegreiche Erkenntnis stehen. Ich weiß recht genau, was ich will. Aber das erreichen ist eine andere Sache. Das jeden Tag aufs Neue produktiv, kreativ, gut angezogen, gesund und sportlich sein, all das Relevante lesen und seine Meinung dazu haben. Die habe ich auch, und ich schreibe sie auch gerne auf, auch wenn mir oft die Zeit fehlt. Und dann hat man plötzlich dieses Wochenende ohne Termine und all diese Zeit und was macht man?

Den Schneeflocken zuschauen wie sie sich zu einer 15cm hohen Schicht im Garten stapeln. Tee trinken. Sich einigeln.

Sich freuen, dass das Wetter so gut passt zum ersten Buch von „Game of Thrones“, das man gerade liest, während man sich auf die neue Staffel freut. Wissen, dass der Winter nicht kommt, sondern trotz allen Aufbäumens am Gehen ist, aber wie das mit den Drachen ist, da bin ich mir nicht sicher. Pottwalen platzt der Darm vor Plastikabfall und ich esse kein Fleisch aber Fisch und das Biogemüse ist in Folie eingeschweißt und die Rohstoffe gehen zu Ende und eigentlich sollte ich gerade lieber den Blogbeitrag zum Thema Transformation Design schreiben, aber das ist nichts, was man einfach so runterschreibt und es ist ein wichtiges Thema und ich bin müde.

Es ist, als hätte sich der Schnee wie eine Kuscheldecke über mich und alle die Gedanken gelegt, ich liege da und blicke raus, trinke Kakao und bin faul. Und seltsam glücklich dabei.

Summer is coming. Und dann schauen wir weiter.

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